Verletzungsmuster - Das Injury-Recall Konzept

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Wie behandelt man chronische Verletzungsmuster?

Mit Hilfe der Funktionellen Myodiagnostik (FMD) lässt sich die abweichende Muskelsteuerung darstellen und die Lokalisation des Verletzungsmusters darstellen. 

Das Prinzip der Behandlung beruht auf der Aktivierung des Musters und dann dessen Unterbrechung durch die verschiedenen Behandlungsschritte der erweiterten "Injury-Recall-Technique" nach Dr. Becker und Dr. Brunck.

 

 

"Körpererinnerungen" können an vielen Beschwerden beteiligt sein

Nicht nur die Psyche, sondern auch der Körper kann Erinnerungen an erlebte Verletzungen, Unfälle oder Operationen aufbauen.

Dabei löst das Nervensystem bei Aktivierung einer solchen Erinnerung eine Fluchtreaktion aus, die in die muskuläre Steuerung eingreift. Solche Mechanismen können den Grund für muskuläre Instabilitäten bilden. Diese können Ursache für immer wieder auftretende Beschwerden oder Verletzungen sein.

Bei länger bestehenden Verletzungsmustern können durch die immer wiederkehrende Aktivierung der Fluchtreaktion im Hintergrund auch chronische Erschöpfungszustände und Störungen des Immunsystems auftreten. 

Welche Verletzungen können solche Muster erzeugen?

Grundsätzlich ist eine Alarm- bzw. Fluchtreaktion nach jeder körperlichen, emotionalen oder biochemischen Verletzung normal. Bei einem Verletzungsmuster wird dieser Zustand allerdings nicht nach dem Ereignis beendet, sondern tritt nach Aktivierung der entsprechenden Körperregion im Hintergrund immer wieder auf. 


Häufig sind Speicherorte über Narben oder Verletzungsarealen, wie zB Kieferregionen, aber auch primär emotionale Verletzungsmuster zeigen gekoppelte Körperregionen, die für die Behandlung mit der eIRT genutzt werden können.