Stoffwechselmedizin

Der Stoffwechsel in unserem Körper spiegelt alle biochemischen Vorgänge wieder, die für Gesunderhaltung des Organismus erforderlich sind.

Dabei haben wir täglich Kontakt mit zahlreichen Substanzen aus unserer Umwelt und der Nahrung, die den Stoffwechsel beeinflussen und verändern können.

Dies können Lebensmittel selbst sein, die für den Körper unverträglich sind oder Zusatzstoffe, die hormonähnlich Wirkungen entfalten. Auch Umweltgifte und Stoffe aus Verpackungen wie z.B. Weichmacher und Schwermetalle können in den Organismus übergehen und Stoffwechschritte behindern.

Lagern sich solche Stoffe an unser Erbgut an, kann auch das Immunsystem und die Zellatmung beeinträchtigt werden.

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Die größte Kontaktfläche mit unserer biochemischen Umwelt: Der Darm

Der Darm stellt neben der Haut mit seinen Millionen von Zotten die größte Kontaktfläche mit unserer biochemischen Umwelt. Aufgefaltet bietet er eine Fläche von ca. 400-500 qm.
Im Laufe eines 75-jährigen Lebens reisen etwa 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit durch den Darm, mit ihnen zahllose Krankheitserreger und Giftstoffe.

Der Darm ist von ca. 100 Millionen Nervenzellen umhüllt. Diese stehen ständig mit unserem zentralen Nervensystem im Kontakt und beeinflussen dessen Funktion. Deshalb spricht man auch vom „Bauchhirn“.

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Energie und Kraft für unseren Körper

Doch nicht nur die Funktion des Darmes ist für die Gesundheit von überragender Bedeutung – auch die Fähigkeiten der Zellen zur Energiegewinnung und Selbstreparatur bestimmen über Heilung und Alterung.

30-40 % unseres Körpergewichts werden von Muskelgewebe getragen. Die Zellen unserer 656 Muskeln prägen mit ihrer hohen Stoffwechselaktivität das Bild unserer Gesundheit.

Ihre Fähigkeiten zur Energiegewinnung und Reinigung stehen in einer engen Wechselbeziehung mit den oben dargestellten Faktoren.

Bleiben Sie gesund....

Aus diesem Grund muss ein Ansatz für die Bewahrung und Wiederherstellung von Gesundheit immer auf den Grundlagen von Bewegung und Ernährung basieren. Dabei gibt es Unterschiede in der individuellen Verträglichkeit von Lebensmitteln als auch in der Art und Form effektiven Trainings.

Sollte der Muskelstoffwechsel beeinträchtigt sein, steht die muskuläre Behandlung mit Osteopathie und der Matrix-Therapie, die speziell unter dem Aspekt der Stoffwechselnormalisierung entwickelt wurde, an erster Stelle. .Akupunktur kann hier auch eine wertvolle Unterstützung sein. Lebensmittelverträglichkeiten können getestet werden, ebenso helfen gezielte Laboruntersuchungen, die individuelle Belastung des Stoffwechsels zu erkennen und mit der Gabe von Stoffen die Gesundung zu unterstützen.

Aus diesem Grunde ist die Untersuchung und Behandlung des Dura-Systems bei Kieferbeschwerden und Schienenbehandlungen sehr wichtig und hat ihren festen Platz in unserer Praxis. Für die Behandlung der Schädelknochen gilt Ähnliches wie für die Faszientherapie: Ohne die Kenntniss der dreidimensionalen Bewegungsrichtungen der einzelnen Schädelknochen und ihrer funktionellen Ketten ist eine effektive Behandlung entsprechend den Qualitätsanforderungen der osteopathischen Fachgesellschaften kaum möglich.